.
  Die Urbevoelkerung
 




Die Urbevoelkerung der Philippinen, die Manjans, oder im Norden Luzons auch Aetas genannt zogen sich nach und nach in die Berge zurueck. Jetzt fuehren sie dort ein Leben in ( fast) voelliger Abgeschiedenheit
.


 

Es ist ein muehsamer und anstrengender Weg, bis man sie in den Bergen findet.
 



Sie wohnen in einfachen Huetten die sie sich aus den Materialien die sie im Dschungel finden zusammenzimmern, ohne grossen hilfsmittel.. Das einzige werkzeug was sie haben ist das Junglebolo (Buschmesser).



Die huetten bestehen zu 95 % aus bambus und die daecher werden mit Nippa (Kokospalmblaetter) gedeckt. Erstaulicherweise regnet es nicht durch, auch beim staerksten tropenregen.


 

 

Hier schaut der Sohn zu wie sein Vater an der Erweiterung ihrer Huette arbeitet, denn es hat sich wieder Nachwuchs angekuendigt.


 


Natuerlich leben die Tiere die sie haben mit im Haus, seien es Huehner oder auch Schweine.

 

 

Gekocht wird auf einer offenen Feuerstelle. Drei Steine dienen zum Abstellen des Woks. Der Unterboden der Kochstelle besteht aus Bambus worauf man dann etwa 15 Zentimeter Erde schichtet.



Diese Huette ist schon in etwas "modernerem" Baustiel zusammengezimmeret, der Manjan hat sich dies bestimmt bei seinen regelmaessigen Dorfbesuchen abgeschaut. So zu sagen eine Manjanvilla.




Von Zeit zu Zeit sind sie jedoch gezwungen den langen Weg von den Bergen hinunter ins naechst gelegene Dorf  zu machen. Hier tauschen sie dann die Dinge die sie im Dschungel geerntet oder erlegt haben gegen Sachen die sie selber nicht herstellen koennen, wie zum Beispiel Kleider oder auch Kerosin fuer ihre Lampen.


 

 


Jedoch einmal im Jahr gibt sich der touwnmajor die Ehre und laed alle Manjans ins Staetdchen ein um sich dort zu praesentieren. Es ist fuer sie eine grosse Ehre dort vor den "Staetdern" eine Show vorzufuehren, und dabei ein wenig Geld zu verdienen.
 

Es werden Taenze vorgefuehrt, so wie Lieder gesungen die sie von ihren Vorfahren ueberliefert bekommen haben.


 
 
  © by red schumi  
 
(c) by red-schumi